Wüstengeflüster

Die offizielle deutsche Website zu Burning Man und Nowhere

Gigapixel Panorama von Black Rock City

Michael Holden hat aus vielen Einzelbildern ein beeindruckendes Panorama von Black Rock City 2014 bei Sonnenaufgang zusammengefügt. Ruft es am besten auf einem großen Monitor auf, denn ihr könnt auch ins Bild hereinzogen.

London Decompression ist ausverkauft

Die Karten für die Decompression Party in London waren, wie in den Jahren zuvor, nach wenigen Tagen vergriffen.

Satellitenbild von Black Rock City 2014

Wie in jedem Jahr flog ein Satellit über Black Rock City und fotografierte die Stadt aus dem All. Das Satellitenfoto stammte früher von Burnern der Firma GeoEye, die sich 2013 mit Digital Globe zusammengeschlossen hat. Daher rührt der neue Name auf dem Foto.

Kartenverkauf für London Decompression hat begonnen

Der Verkauf der Eintrittskarten für die Decompression in London hat begonnen. Die günstigsten sind bereits vergriffen. Wenn du planst dabei zu sein, sichere deine Karten jetzt!

Burning Man 2014: Eine kurze Nachlese

Burning Man 2014 "Caravansary" ist seit einer Woche Geschichte. Die Teilnehmer aus Europa haben den Jetlag hinter sich, die Daheimgebliebenen kennen schon viele Details aus der Presse. Darunter welche, die gar nicht stimmen…

Vor Will Call, der Ausgabestelle der Eintrittskarten, bildeten sich lange Schlangen. Der neue Dienstleister Ticketfly, der für einen reibungslosen Verkauf der Karten gesorgt hatte, konnte offenbar die Daten der hinterlegten Karten nicht übersichtlich zur Verfügung stellen. Die Freiwilligen bei Will Call benötigten oft sehr lange, um die Daten der Leute am Schalter im PC zu finden. Für das nächste Jahr wird bereits über ein anderes System nachgedacht.

Die Höchstteilnehmerzahl ging in diesem Jahr um wenige hundert Leute zurück. Das heißt aber nicht, dass weniger Teilnehmer in Black Rock City waren, sondern dass die Abreise schon am Freitag einsetzte. Dadurch erfreuten sich viele an entspannt kurzen Wartezeiten bei der Ausfahrt. Am Montag Morgen gegen 3 Uhr bildete sich zum Beispiel gar kein Stau.

Die Boulevardblätter fantasierten, dass die Veranstaltung am ersten Montag evtl. abgebrochen oder verschoben werden müsste, weil ein starkes Gewitter die Playa in Schlamm verwandelte. Reiner Blödsinn. Für zwölf Stunden durften keine Fahrzeuge durch die Stadt fahren bis der Boden wieder trocken und tragfähig war. Einige wenige Fahrer hielten sich anfangs nicht daran, weshalb die Straßen stellenweise tiefe Schlaglöcher aufwiesen. Während der Fahrpause schien die Sonne, die Laune blieb gut, am Abend waren auch die Sofas in den Camps wieder trocken.

In der ersten Wochenhälfte kam eine 29 Jahre alte Bernerin ums Leben. Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Sie fiel offenbar von einem oder vor einen großen Art Car, der aus einem Bus gebaut wurde, und geriet unter die Räder.

Gleich mehrere Kunstwerke fielen bei ihrem Brand nicht in sich zusammen oder erst spät. Den Anfang machte am Freitag Morgen Embrace, das größte aus Holz nach dem Man. Nachdem die meisten Zuschauer schon wieder weg waren, schubsten die Erbauer das qualmende Gerüst mit einer Maschine um. Ein ca. 12 Meter hoher Turm lockte in der folgenden Nacht viele Art Cars und Radfahrer an, jedoch erloschen die Flammen nach kurzer Zeit wieder, bevor sie die Struktur schwächen konnten. Selbst der Man ließ die Menge ewig warten. Da er in diesem Jahr zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder auf der Playa stand und keinen Sockel hatte, wurde er mit 32 Metern Höhe fast drei Mal so groß wie sonst. Nachdem die Hülle aus dünnem Holz verschwunden war, kokelte das sehr stabile Gerüst über eine Stunde vor sich hin, bis die Figur plötzlich der Länge nach umfiel. Als hätte jemand die Stahlkabel gelöst…

Der Trend weg vom Zelt hinein ins Wohnmobil setzte sich weiter fort. In manchen Straßen fanden sich kaum noch Zelte. Und das, obwohl die Mietpreise inzwischen astronomisch hoch sind und oft jenseits von US$ 4000 für zwei Wochen liegen.
This image is a theme.plist hack